Mauser K98k

Historische Waffe

Mauser K98k — Das Gewehr des Zweiten Weltkriegs

Der Karabiner 98 kurz (K98k) wurde 1935 als Standard-Infanteriegewehr der Wehrmacht eingeführt und ist das am weitesten verbreitete Repetiergewehr der Geschichte. Über 14 Millionen Stück wurden gefertigt. Das Mauser-98-System ist die Grundlage fast aller modernen Repetierbüchsen.

Technische Daten

  • Kaliber: 7,92×57mm Mauser (8mm Mauser)
  • System: Repetierbüchse mit Mauser-Verschluss (2 Verriegelungswarzen + Sicherheitswarze)
  • Magazin: 5 Schuss (internes Kastenmagazin, Ladestreifen)
  • Lauflänge: 600mm
  • Gesamtlänge: 1110mm
  • Gewicht: 3,9 kg
  • Abzug: Militärabzug, ca. 2,5 kg

Besonderheiten

Der Mauser-98-Verschluss mit Controlled Round Feed (CRF) und drei Verriegelungswarzen setzte den Standard für über 100 Jahre Repetierbüchsenbau. Die Drei-Lagen-Sicherung (Sicher/Laden/Feuer) wurde von Winchester, Remington und anderen übernommen. Die Kammerstängel-Konstruktion ist so robust, dass K98k noch heute als Jagdwaffen umgebaut werden.

Sammlerwert

Standard-K98k: CHF 400–1'500. Seltene Hersteller (Berlin-Lübecker, Steyr "bnz") oder Scharfschützen-Ausführungen (mit ZF41 oder ZF4): CHF 3'000–15'000+.

Rechtsstatus Schweiz

Waffenerwerbsschein (WES) erforderlich.

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